Freitag, Juli 21, 2017

Mittwoch, Juli 19, 2017

Gesetze in Deutschland: Schlichtheit ist Schönheit

"Zieht ein Bienenschwarm aus, so wird er herrenlos, wenn nicht der Eigentümer ihn unverzüglich verfolgt oder wenn der Eigentümer die Verfolgung aufgibt."
Bürgerliches Gesetzbuch, §961 Eigentumsverlust bei Bienenschwärmen
Quelle: Pixaby


Dienstag, Juli 18, 2017

Running


Samstag, Juli 01, 2017

Erich Kästner: Der Juli

Still ruht die Stadt. Es wogt die Flur. 
Die Menschheit geht auf Reisen 
oder wandert sehr oder wandelt nur. 
Und die Bauern vermieten die Natur zu sehenswerten Preisen. 

Sie vermieten den Himmel, den Sand am Meer, 
die Platzmusik der Ortsfeuerwehr 
und den Blick auf die Kuh auf der Wiese. 
Limousinen rasen hin und her und finden und finden den Weg nicht mehr zum Verlorenen Paradiese. 

Im Feld wächst Brot. Und es wachsen dort 
auch die künftigen Brötchen und Brezeln. 
Eidechsen zucken von Ort zu Ort. 
Und die Wolken führen Regen an Bord 
und den spitzen Blitz und das Donnerwort. 
Der Mensch treibt Berg- und Wassersport und hält nicht viel von Rätseln. 

Er hält die Welt für ein Bilderbuch mit Ansichtskartenserien. 
Die Landschaft belächelt den lauten Besuch. 
Sie weiß Bescheid. 
Sie weiß, die Zeit 
überdauert sogar die Ferien. 

Sie weiß auch: Einen Steinwurf schon 
von hier beginnt das Märchen. 
Verborgen im Korn, auf zerdrücktem Mohn, 
ruht ein zerzaustes Pärchen. 
Hier steigt kein Preis, hier sinkt kein Lohn. 
Hier steigen und sinken die Lerchen. 

Das Mädchen schläft entzückten Gesichts. 
Die Bienen summen zufrieden. 
Der Jüngling heißt, immer noch, Taugenichts. 
Er tritt durch das Gitter des Schattens und Lichts 
in den Wald und zieht, durch den Schluß 
des Gedichts, 
wie in alten Zeiten gen Süden

Freitag, Juni 02, 2017

Donnerstag, Juni 01, 2017

Shame


Erich Kästner: Der Juni

Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt. 
Kaum schrieb man sechs Gedichte, 
ist schon ein halbes Jahr herum 
und fühlt sich als Geschichte. 

Die Kirschen werden reif und rot, 
die süßen wie die sauern. 
Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub, 
so sehr wir es bedauern. 

Aus Gras wird Heu. Aus Obst Kompott. 
Aus Herrlichkeit wird Nahrung. 
Aus manchem, was das Herz erfuhr, 
wird, bestenfalls, Erfahrung. 

Es wird und war. Es war und wird. 
Aus Kälbern werden Rinder 
und, weil's zur Jahreszeit gehört, 
aus Küssen kleine Kinder. 

Die Vögel füttern ihre Brut 
und singen nur noch selten. 
So ist's bestellt in unsrer Welt, 
der besten aller Welten. 

Spät tritt der Abend in den Park, 
mit Sternen auf der Weste. 
Glühwürmchen ziehn mit Lampions 
zu einem Gartenfeste. 

Dort wird getrunken und gelacht. 
In vorgerückter Stunde 
tanzt dann der Abend mit der Nacht 
die kurze Ehrenrunde. 

Am letzten Tische streiten sich 
ein Heide und ein Frommer, 
ob's Wunder oder keine gibt. 
Und nächstens wird es Sommer.

Donnerstag, Mai 11, 2017

Hallelujah!


Mittwoch, Mai 10, 2017

vertrag, vertragsähnlich, dinglich deliktisch

Staatsexamen, Alter!


Donnerstag, Mai 04, 2017

Girl Power!

Quelle: Guardian