Montag, Juli 05, 2010

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

"taz: Und wie lange macht es Schwarz-Gelb noch?

Friedrich Küppersbusch: Nach den Rücktritten von Köhler, Koch, dem Scheitern Rüttgers und der Entschärfung Wulffs - ist Angela Merkel Kanzlerin, CDU-Vorsitzende und ihr Kandidat Bundespräsident. Wenn das ein Misserfolg ist - wie, bitte soll dann ein Erfolg Merkels aussehen? Köhler war Westerwelles Mann und dessen Steuersenkungsreligion war Konzept dieser Regierung: davon ist nichts mehr übrig, von der FDP selber auch nur noch 4 Prozent. Die sind jetzt zahm und wollen nur noch spielen." (taz)

Gruner + Jahr kauft 11 Freunde

"Das Erstaunliche am Aufstieg von 11 Freunde ist, dass diesen Erfolg kein präpotenter Manager mit eckiger Beraterbrille ermöglicht hat, der angeblich alles weiß über die Wünsche des Lesers. Es waren vor allem Romantiker wie der junge Köster (Jahrgang 1972), die das Blättchen mit Schöpfer-Passion geformt und verbessert haben. Sie kamen aus der Fanzine-Ecke, beobachten Fußball aus der Kurve und kommunizieren mit Lesern, die hoffen, nicht mitten in der Saison sterben zu müssen. Kein Glamour, kein Rausch, kein Unsinn. Fußball-Feuilleton ohne Arroganz."

Der ganze, schön geschriebene Artikel Interview mit der Eckfahne von Hans Leyendecker in der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung

Abstimmung

Die französische Tageszeitung Le Monde fragt ihre Online-Leser, wer ihrer Meinung nach Fußball-Weltmeister werden wird:


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Sonntag, Juli 04, 2010

Staggering and Irresistible

"Germany's staggering and irresistible progress through this tournament has propelled them yet again beyond fancied opposition. This was a slaughter to leave El Diego numbed and close to tears on the touchline. [...]
He may concede this to have been another jaw-dropping master-class in incisive counterattacking football with which Argentina could not compete. [...] Youthful zest combines with purring ability and tactical discipline in their approach."
The Guardian

Der Independent schreibt über Miroslav Klose "Messi, Cristiano Ronaldo, Wayne Rooney, Kaka... all the marquee names of this World Cup have now gone, eclipsed by a centre-forward who decided to train as a carpenter in case football didn't work out."

"Defeat became humiliation." The Daily Mirror

"Spätestens mit seiner Leistung beim 4:0 gegen Argentinien qualifiziert sich Bastian Schweinsteiger für den Titel "Spieler der WM". Seine Entwicklung ist nicht erstaunlich, sie lässt sich mit einem Satz erklären: Er hatte zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Trainer. " Süddeutsche Zeitung

Samstag, Juli 03, 2010

Chilly Gonzales vs. Helge Schneider


Heute beim Duisburger Traumzeit Festival: Chili Gonzales vs. Helge Schneider.

Der Franko-Kanadier Chilly Gonzales heißt eigentlich Jason Beck und wurde 1972 geboren. Er studierte Jazz-Piano und schätzt klassische Musik, experimentierte in Kanada aber zunächst mit Pop-Musik.

Als er Im Jahr 2000 nach Berlin zog, entdeckte er erst den HipHop und dann den Elektro-Pop für sich. Danach folgte eine weitere Wende: 2004 veröffentlichte er das Album „Solo Piano“, eine Platte mit zumeist ruhigen Eigenkompositionen irgendwo zwischen Klassik und Jazz, die ihm viel Kritikerlob brachte.

Mit diesen, ein wenig an Erik Satie erinnernden Stücken, trat der inzwischen in Paris lebende Pianist 2007 beim Glenn-Gould-Festival in Berlin auf. Ließ er in dieser Musik einen eher leisen Humor erkennen, so hatte sein erfolgreicher Versuch, mit über 27 Stunden Klavierspiel im Jahr 2009 den Weltrekord des Dauerkonzerts zu brechen, schon einen parodistischen Zug.

Chilly Gonzales, der als Produzent u.a. für Feist und Jane Birkin arbeitet, ist ein musikalisches Chamäleon und somit ein idealer Partner für Helge Schneider. (Quelle: Traumzeit)

Freitag, Juli 02, 2010

Don't cry for me ...

Donnerstag, Juli 01, 2010

Dienstag, Juni 29, 2010

Fußball Fans

Montag, Juni 28, 2010

Käzcher

Nach dem 4:1 gegen England grüßte Torschütze Thomas Müller seine Großmütter. Die Süddeutsche Zeitung hat mit einer von ihnen, Erna Burghart, 81, aus dem 1500-Einwohner Ort Pähl im Pfaffenwinkel gesprochen.

SZ: Ihr Enkel Thomas hat im Spiel Deutschland gegen England zwei Tore geschossen und ein weiteres für Lukas Podolski vorbereitet. Ihr Bürgermeister lud zum Public Viewing ins Gemeindezentrum. Waren Sie dort?

Burghart: Nein, das ist mir zu laut. Ich bin lieber im Austragsstüberl (Wohnung für die Altbauern nach der Hof-Übergabe, d. Red.) gesessen und habe mir das Spiel alleine angeschaut. Ich verstehe ja nicht viel vom Fußball und habe auch bei früheren Spielen immer nur dann weitergeschaut, wenn der Thomas nicht ausgewechselt wurde. Aber diesmal habe ich alles bis zum Ende angesehen, mit einer Kerze auf dem Tisch.

SZ: Mit einer Kerze? Bringt das was?

Burghart: Schon. Nur diesmal habe ich vergessen, die Kerze anzuzünden. Mich wundert selber, dass es trotzdem geklappt hat.

Sonntag, Juni 27, 2010

4:1

"the Germans, with strikes from Miroslav Klose, Lukas Podolski and two-goal Thomas Muller, completely outclassed Fabio Capello's team and now progress to the quarter-finals." The Sun

"England suffered World Cup heartbreak today in a controversial but crushing 4-1 defeat to old rivals Germany." The Independent

"There was nothing, all the same, to compare with the technique and composure with which Germany broke to establish a 3-1 advantage in the 67th minute. (...) England, for all their exertion, had been a markedly inferior team." The Guardian