Sonntag, November 18, 2007
Walk on the wildside
Zu den wenigen Rätseln auf dieser Welt gehört, die Frage, was Mädchen machen, wenn sie unter sich sind. Pferdebilder sammeln, über Jungs reden, das, was in gewissen Filmproduktionen dramatisiert wird? YouTube weiß die Warheit.
Freitag, November 16, 2007
Larry David
I don't get the fascination people get when they're staring at the ocean.
I stare at it for 10 minutes and then go "Ok, I get it.."
I stare at it for 10 minutes and then go "Ok, I get it.."
Urteilsfähigkeit
Alle Nase lang macht das SZ Magazin eine Ausgabe, die ausschließlich für Mercedes Bunz (Ist der Name eigentlich ein böser lebenslanger Scherz auf Kosten einer Person? Ein KünstlerInnenname?) und andere MOMA-Nasen gedacht ist: 948723947 Seiten, "Fotostrecken" von Mode, die aussieht, als sei es die Präsentation am Ende der Projektwoche "Was man aus Müll alles machen kann" der Realschule Iserlohn: Die Klasse 7d führt in ihrer Modeschau einfallsreiche Kreationen wie Hüte aus Alufolie, Corsagen aus Draht und Klarsichtfolie u.a. Prüll vor.So ist auch die heutige Ausgabe des Magazins von einem Künstler, Francesco Vezzoli, "durchregiert". Noch bevor man das Magazin erst mit spitzen Fingern, dann immer verzweifelter vor und zurückgeblättert hat, bevor man die Einsicht zulässt "Heute kein gemischtes Doppel", liegt auch schon die erfrischend deutlich einordnende Mail vom Comedy-Berater in der Inbox:
"bilde mal einen satz mit den worten "heute -sz-magazin - von vorne bis hinten - hundescheisse."
Keine weiteren Fragen - ihr Zeuge.
Donnerstag, November 15, 2007
Was auf meinem Grabstein sehen soll
"He was known for his humor, flamboyant personality and heightened energy"
Google Maps
"Die Polizei von Los Angeles will die Muslime der Stadt in einer Landkarte erfassen, um potentielle Radikalisierungsherde zu identifizieren." berichtet der Spiegel. Super Idee eigentlich. Es sollten v.a. auch das popkulturelle Rezeptionsverhalten auf geographische Karten abgebildet werden. So könnte man vor einem Umzug Straßenzüge mit zu hohem Tocotronic-Aufkommen identifizieren und also meiden.
Genuss, nicht Fluchthilfe
Für die SZ hat sich Violetta Simon durch das Buch "Mamas Lover" gequält, dass die verheirateten Mütter als per se emotional vertrocknete, sexuell unterbeschäftigte und menschlich nicht ausreichend geachtete Wasch- und Spülmaschine betrachtet und Affairen empfiehlt.
"Durch ihre klischeehaften Ausführungen von dem, was die Autorin unter Familienleben versteht, schlägt ihr Buch in eine Kerbe, die uns in der Emanzipation um Jahre zurückwirft: „Die Mama ist jetzt ein wenig wie Mary Poppins“, schreibt sie. Und: „Eine verliebte Mutter gibt ihren Kindern keinen Anlass zur Beschwerde“. Mit Verlaub, da fällt einem nichts mehr ein. Außer vielleicht, dass eine Mutter kein Dienstleister ist, und sie vor allem sich selbst gegenüber verpflichtet ist, zufrieden zu sein." (Quelle SZ)
"Durch ihre klischeehaften Ausführungen von dem, was die Autorin unter Familienleben versteht, schlägt ihr Buch in eine Kerbe, die uns in der Emanzipation um Jahre zurückwirft: „Die Mama ist jetzt ein wenig wie Mary Poppins“, schreibt sie. Und: „Eine verliebte Mutter gibt ihren Kindern keinen Anlass zur Beschwerde“. Mit Verlaub, da fällt einem nichts mehr ein. Außer vielleicht, dass eine Mutter kein Dienstleister ist, und sie vor allem sich selbst gegenüber verpflichtet ist, zufrieden zu sein." (Quelle SZ)
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