Freitag, April 30, 2010

Kunst


(Danke an wah-wah-snake)

Donnerstag, April 29, 2010

Klassiker der Gestaltung im öffentlichen Raum

von egal auf oha

Heute morgen den extrem unterhaltsamen Artikel von Helene Hegemann im Feuilleton der ZEIT gelesen. Festgestellt, selber auch von der medialen Vermittlung der verprenzelten Kulturtochter verstrahlt gewesen zu sein; befreit gefühlt, als einfach Vorurteile über Bord geworfen, um ungehindert die Selbstironie genießen zu können.

Der Artikel schließt mit zwei Erläuterungen:

"1. Natürlich wurde all as hier von meinem wahnsinnig einflussreichen Vater geschrieben, mit dem ich übrigens auch nur noch pber das gegenseitige Zusenden unserer Autogrammkarten verkehre. Genau wie mein Buch, genau wie mein Film, wie könnnte das auch anders sein, mit 18 sind doch die meisten Kinder nicht mal dazu in der Lage, einen Satz zu formuleren, der mehr als drei Wörter und nicht das Wort Porno beinhaltet. (Ich musste verständlicherweise erstmal mit ihm schlafen. War aber super.)

2. Ich bin nicht 18, ich bin 26."

Well done!

Oder Wie die Passig Katrhin schreibt:
"Hegemannwahrnehmung von "äh, wie, egal" auf "oha!" korrigiert." Jenau!

Gnoti Seauton

"Was würde das Orakel von Delphi heute sagen? Es würde sagen: Griechen, bescheißt Euch nicht mehr!" FJ Wagner

Auf Arbeit

Montag, April 26, 2010

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

taz: Was wird besser in dieser Woche?

Friedrich Küppersbusch: Leute, vor uns liegt eine weitere schöne Woche, in der Schalke nicht Deutscher Meister ist. (taz)

Köln



Axelhol Denrotkohl


Berlin, Eberswalder Straße

Sonntag, April 25, 2010

Where is the love?



Berlin, U-Bahn-Aufgang Eberswalderstraße

Mythen der Kommunikationsgesellschaft

Wer aber nicht über die Absurdität reden will, dass der freie, kostenlose Zugang zu Internet via W-Lan am Berliner Hauptbahnhof an ein 1.-Klasse-Ticket gebunden ist (also mithin für Leute vorbehalten wird, die ohnehin mit Blackberry und iphone unterwegs sind), das den freien Zutritt zur „DB-VIP-Lounge“ gewährt, in der man einen Gutschein für einen 15minütigen kostenlosen Netzzugang mit dem bedeutungsschwerem Gestus überreicht bekommt, als handle es sich um einen Wohnberechtigungsschein in Shangrila (zumal diese minimalen Vergünstigungen kostenloser Snacks, serviler Dienstbotenfreundlichkeit am Platz oder von der Menge abgesonderter Räume keine echten Mehrwerte darstellen - wer würde eine Mini-Tüte mit Salzbrezeln für eine Vorzugsbehandlung halten? - sondern als symbolische Distinktionsgesten zur Selbstvergewisserung und Zeigeakt den Anderen ("Wir müssen leider draußen bleiben") gegenüber (allein die wiederholten Durchsagen im Zug, dass man "in der 1. Wagenklasse auch am Platz bedient wird" scheinen v.a. den Zweck zu haben, die Menschen in der "2. Wagenklasse" daran zu erinnern, wozu sie keinen Zugang haben, was ihnen fehlt. Jerry Seinfeld hat in einer Comedy Nummer die Geste und den Blick, mit denen Stewardessen den Vorhang zwischen 2. und 1. Klasse im Flugzeug zuziehen einmal beschrieben. Der Blick) einen Begehrenswert - Zugehörigkeit zur 1. Klasse - kommunikativ konstituieren und für die Zugangsberechtigten den Zweck der Selbstvergewisserung erfüllt), soll auch über die Informationsgesellschaft schweigen.