Freitag, August 10, 2007

Wochenende!

...und darum wieder Musik ... und weil so schönes Herbstwetter ist, bei dem man sich mit einer Tasse Tee schön auf die Couch legt, um in einer Soße aus Weltschmerz, Melancholie, Selbstmitleid und Marzissmus zu baden (Siehe dazu Dane Cook "Sometimes you need to open up your soul and have a wheepathon"), der passende Soundtrack: Snow Patrol - Chasing Cars.

Donnerstag, August 09, 2007

Haiku

"Sie ist eine einfache Frau, eine Traumfrau, eine Frau im Supermarkt." F.J. Wagner heute in Bild über Angela Merkel

Dienstag, August 07, 2007

Hurra, der neue Blackberry ist da!

Montag, August 06, 2007

Selbstbewusstsein

Das ZDF hat das Ende der Volksmusiksendung "Lustige Musikanten" beschlossen. Der Sender möchte sein Programm verjüngen: Maria Hellwig, mit 87 Jahren das Urgestein der Volksmusik, findet das gar nicht lustig.

SZ: Schauen Sie denn nicht die "Lustigen Musikanten" an? Oder Carmen Nebel oder so?

Hellwig: Ach, das sind doch keine Volksmusiksendungen. Das sind doch mehr so bunte Programme.

SZ: Bunt?

Hellwig: Ja. Die letzte richtige Volksmusiksendung im deutschen Fernsehen hieß "Auf geht’s Leut’, die Musi kommt."

SZ: Wer hat die moderiert?

Hellwig: Ich.

SZ: Ach.

Anti-Idylle

Idylle



Sonntag, August 05, 2007

Der unglaubliche Edward Norton

Nach den auf Erfolg abonnierten Comic-Verfilmungen X-MEN und SPIDERMAN, die von renommierten Regisseuren wie Brian Singer und Sam Raimi inszeniert wurden und diese Interpretationen der Figuren und Geschichten vorlegten, die neben Freunden des Popcornkinos auch Kritiker zu begeistern vermochte, wartete man interessiert auf Ang Lees Version des grünen Wüterichs Hulk. Das Ergebnis mit Eric Bana, Nick Nolte, Jennifer Conelly und Sam Elliott floppte beim Publikum völlig. Zu psychologisch die Geschichte, zu kaputt der Held, zu unkonventionell die Bildsprache (Ang Lee arbeitete mit Split Screens, die die Optik von Comicheftseiten imitiert).

Dabei ist Ang Lees HULK eine der besten Comicverfilmungen überhaupt (und auch anfürsisch ein famoser Film). Es war bedauerlich - wenn auch absehbar -, dass hier, im Unterschied zu anderen Verfilmungen, keine Fortsetzung folgen würde. Doch nun passiert das Erstaunliche: Es wird eine Fortsetzung gedreht: Das Erstaunlichste daran ist aber der Hauptdarsteller, der auch gleich das Drehbuch schrieb: Edward Norton (Primal Fear, Fight Club, American History X, 25th Hour) malt sich grün an.

Beim Regisseur Louis Leterrier muss man eher das Schlimmste befürchten, weist seine Referenzliste doch B-Videotheken-Kracher im Stile von THE TRANSPORTER aus, aber wenn Norton an Bord ist, wollen wir mal das Beste hoffen und schauen uns bis dahin noch mehrfach die DVD von Ang Lees HUlk an und erfreuen uns an den Verwandlungen, die der taiwanesische Regisseur himself geschauspielert hat.

Freitag, August 03, 2007

Unser täglich Wagner gib uns heute

"Über eine Brücke zu fahren, ist der Genius der Menschheit." F.J. Wagner heute in BILD an die lieben Brücken-Überlebenden"

Raging Boll

Der deutscher Regisseur, Produzent, von der Kritik als "Son of Ed Wood" gescholtene Spezialist für Computerspielverfilmungen und promovierte Literaturwissenschaftler Uwe Boll, der seine Kritiker schon mal im Boxring bearbeitet, hat gerade die Verfilmung des berüchtigten Computerspiels POSTAL fertiggestellt, das aufgrund seines respektlosen Blicks auf den Terrorismus, 9/11 u.a. (Osama bin Laden lebt in den USA und verdient zusammen mit George W. Bush an Versicherungsbetrug) absehbar für Ärger sorgen wird und das obwohl satirische Seitenhiebe auf Bush, den Anti-Terror-Krieg etc. mittlerweile Mainstream ist.



Die andauernde Kritik gegen Boll ficht ihn nicht an "Das ist ein Film über Zombies. Was erwarten die? 'Schindlers Liste'?". Der Stern schreibt "niemand, der das Nachtprogramm auf RTL2 und die Regale der Videotheken kennt, kann behaupten, diese Filme seien die schlechtesten der Welt. Dafür sind sie zu professionell gefilmt und produziert. Vielleicht hätte Boll sein "House of the Dead" mit ein paar Freunden und mehreren Pfund Hackfleisch im Keller seiner Eltern drehen sollen - dann wäre das Ergebnis heute vielleicht Kult. Mit Sicherheit hätte der Film dann aber keine 90 Millionen Dollar weltweit eingespielt, bei Kosten von sieben Millionen."

Nun lesen wir in den Nachrichten, das Boll an der Verfilmung des Ballerspiels FAR CRY arbeitet.
Eine Gastrolle in «Far Cry» hat der notorische Ralf Möller (seine wunderschön gestaltete Webseite unter www.ralfmoeller.com) übernommen, der sich in diesem Film nicht so einfach zum Mutanten umpolen lässt. «Bei mir klappt das nicht, weil ich einen extrem starken Willen besitze», sagt Möller. Der starke Riese hilft am Ende seinem alten Kriegskameraden und seiner Nichte, die ihn auf der Insel aufsuchen wollte. «Meine Figur macht im Laufe der Geschichte eine richtige Entwicklung durch», sagt Möller.



Na dann...Ralf Möller sucht eben in allen seinen Projekten die schauspielerische Herausforderung.

Voll die Seusche

"In deutschen Ministerien arbeiten so genannte „externe Mitarbeiter“- entsendet und bezahlt von Unternehmen und Verbänden. LobbyControl hat nun die bisher bekannten Fälle von “externen Mitarbeiter” nach den einzelnen Bundesministerien aufgelistet. Die Seite wird regelmäßig aktuallisiert, wenn neue Informationen über “externe Mitarbeiter” bekannt werden sollten. Zur Zeit sieht die Aufteilung so aus...

Gefunden bei oberschichtenfernsehen.de