Autobots und Deceptions im ewigen Kampf um die Machtquelle "Allspark", die geheime Regierungsorganisation "Sector 7" ... all das ist wurscht: Nach durchzechter Pokernacht und einem Saunatag ist TRANSFORMERS die ideale Verwendungsweise für einen Sonntagmorgen.
Man ist aufs Angenehmste über die hochgradige Ironie, zu der Michael Bay fähig ist ("This is easily 100 times cooler than ARMAGEDDON!" ruft ein Jugendlicher angesichts von Meteoritenähnlicheneinschlägen derer er Zeuge wird, aus.) überrascht und bestens unterhalten.
Wie Kevin "The male unbonding" Dunn und Julie White das Elternpaar von Shia LaBeouf spielen, ist schönstes Adlibbing, die amerikanische Familienszenerie, um die herum sich das fantastische Abenteuer anordnet reinster Spielberg, wie auch VARIETY erklärte: Der Film "follows the early Steven Spielberg formula (he's on board as an exec producer): Take a likeable young Joe with an ordinary upper-middle-class family and have him champion some aliens."
Bernie Mac und John Torturro machen die Sache rund, die Effekte sind tadellos.
Wer im Netz sich nach Rezensionen umschaut, wird nur gespreizte Michael-Bay-Reflexe finden von prätentiösen, humorfreien Filmkritikern, die per se meinen, dass seit R.W. Fassbinder kein ordentlicher Filmemacher mehr auf Erden gewandelt ist und STARSHIP TROOPERS allen Ernstes Faschismus vorgeworfen haben. Davon sollte man sich aber nicht irritieren lassen. TRANSFORMERS ist hervorragendste Popcorn-Unterhaltung und beste Sonntagmorgenverarbeitung.
www.transformersmovie.com
Sonntag, Dezember 23, 2007
Samstag, Dezember 22, 2007
Die etwas andere Meinung
Stefanie Hertel: „Jeder Schattenseite folgt eine Sonnenseite. Und es ist umso schöner, die Sonne zu erleben, wenn man im Schatten stand.“ Ihr Tipp: „Man kann doch aus Kritiken lernen.“ (Quelle: Bild)
Mittwoch, Dezember 19, 2007
Das Wort, das schreit
Mitarbeiter des Tages
In der Süddeutschen Zeitung hat Andrian Kreye einen - wie immer - famosen Artikel zum Tod von Ike Turner verfasst. In der Online-Ausgabe mit einem sensationellem Foto angereichert!

www.andriankreye.com
www.andriankreye.com
Dienstag, Dezember 18, 2007
Grenzwertig
"Mit der würde doch jeder einen Tag im Disneyland rumhängen wollen."
Wie wahr!
Apropos Disney: Robin Williams widmet sich in seinen "Stand Up"s häufig den Franzosen, die er immer als eingebildete, dauer-rauchende Typen darstellt. Bei Minute 1:08 erklärt der von
Williams dargestellte Franzose, der soeben seine Liebe für die kurz zuvor noch verachteten Amerikaner wiederentdeckt hat, sobald die Deutschen ihn bedrohen, den Amis, sie könnten ein Disneyland in der Nähe von Paris bauen:
"You can build a Disneyland near Paris. We won't go ... but build it!"
Apropos SZ. Auf Seite 6 oder 8 im Politikteil findet sich das Unicef Foto des Jahres von der sehr guten Fotografin Stephanie Sinclair. Sehr Beeindruckend. (Wagner hat das auch beeindruckt: "Wenn ich jemals wieder geboren würde, dann lieber als Hund als ein Mädchen in Afghanistan.")
Schließlich: Heute fallen die Grenzen zwischen Deutschland und Polen und wie immer stellt die BILD Zeitung die richtigen Fragen:
Montag, Dezember 17, 2007
Nicht in Windeln zum Abi antreten
Die taz macht es richtig und befragt Friedrich Küppersbusch zum Zustand der Welt im Allgemeinen und Borussia Dortmund im Besonderen.
taz: Was war schlecht in der letzten Woche?
Friedrich Küppersbusch: Springer-Chef Döpfner spricht im Spiegel bereits im pluralis majestatis: "Unser Vertrauen in Politikerzusagen war nie sehr hoch. Jetzt ist es unter null."
Was wird besser in dieser?
Wegen des Mindestlohns wähnt Döpfner, mit dem Postdienst PIN "bis zu 600 Millionen verbrannt" zu haben. Endlich mal einer, der Ernst macht mit "Enteignet Springer".
Sonntag, Dezember 16, 2007
BnE
Anthony Minghella's "Breaking and Entering" noch nicht mal zur Hälfte gesehen und schon jetzt begeistert. Juliette Binoche ist einfach brillant und entzückend, Jude Law ist elegant, hervorragend und auf lässige und ungestellte Art sickenly handsome.
Arbeiter und Bauernstaat
IKEA Köln
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