Mittwoch, Februar 06, 2008

Lesebefehl

"Frank Schirrmacher, oberster Schweinehirte der Nation, befiehlt: Wir müssen ›Die Wohlgesinnten‹ von Jonathan Littell lesen. Damit treibt er zum Jahresanfang eine neue Sau durchs Dorf, denn angeblich ist das Buch »der Versuch zu erklären, was uns bis heute unerklärlich scheint«. Dabei kann Littels Roman schon deshalb nichts zur Erklärung beitragen, weil der Autor lediglich Fakten kompiliert, diese schöngeistig verbrämt und seinen Helden Max Aue als Intellektuellen darstellt, der für sich eine Privatmoral postuliert." taz-blog

Selbststeuerung

"Mein Rat an die Schüler von heute ist – schwänzt die Schule, lernt Eichelhäher von Eulen zu unterscheiden, guckt Bussarde an, die am Himmel kreisen, sitzt an kleinen Flüssen und guckt, wie die Forellen hochspringen. So wurde ich zwar kein Schriftsteller, aber immerhin
der Kolumnist der BILD-Zeitung."

F.J. Wagner

"Zuerst einmal stell ich mir meinen Magen vor. Es wäre also der Brief an meinen Magen." Wagner im Interview

Le Frisur du Jour

Weiterbildung

"Der ehemalige Musiker beleidigt heute hauptberuflich Jugendliche bei RTL"

Bildunterschrift zu einem Foto von Dieter Bohlen in der SZ

Dienstag, Februar 05, 2008

Erkenntnis 2008

"Die vergleichsweise leichte Handhabbarkeit des World Wide Web durch die Nutzer hat dazu geführt, dass sich das Internet zu einem Massenmedium entwickelt hat." (BMBF)

Vorlieben

"Schließlich bleibt zu erwähnen, das das Monster zwar nett war, mir persönlich aber zu wenige Tentakeln hatte."

Leser-Kommentar bei Telepolis zu einer Rezension des Monster-Spielfilms CLOVERFIELD.

Mischungsverhältnis

"Ich glaube die am besten lässt sich der Film beschreiben mit: 30% die jeweils ersten Levels der Half-Life-Spiele, 25% Neon Genesis Evangelion auf amerikanisch und ohne EVAs, 20% die 2. Hälfte von Children of Men, 15% Blair Witch Projekt und 10% Godzilla."

Leser-Kommentar bei Telepolis zu einer Rezension des Monster-Spielfilms CLOVERFIELD.

Montag, Februar 04, 2008

Jahr der Mathematik

Kamera #1
Kamera #2

Ach so!

"Sex, Anmache und Saufen" - dieses Bild haben viele Außenstehende vom Kölner Karneval. Dabei liegen sie natürlich völlig falsch. Echte Kölsche Jecken freuen sich auf das Feiern, die gute Laune und den "Spaß an der Freud" - und das völlig ohne sexuelle Hintergedanken." (koeln.de)

Sonntag, Februar 03, 2008

Strandgut

Musica #1: Shred
Danke, Internet: Man surft ziellos durch die Gegend und stößt auf zufällige Perlen, wie z.B. die Videos einen "Gitarren-Vollnoob" (JPK), der Videos von echten Gitarrenhelden mit eigenem Sound overdubbt. Hier ist es Jake Lee, von Ozzy Osbourne der ge"shred"et wird. Dabei ist es nicht nur die Gitarre, sondern auch Ozzys Klatschen, dessen psychiatrische Dimension durch die Neuvertonung erst richtig zur Geltung kommt.

Musica #2: Mexico sucht den Superstar


El video de Iron Maiden "El Trooper" con nuestra sobrinita la Carla (4 años) ella mueve su pelito y canta ella le dice al video "El Caballio"
(man achte auf die beachtliche Performance und Lippensynchronität der vierjährigen Carla im Vordergrund!)

Drei Jungs spielen in Mutters Bügelzimmer alles, was kracht von Slipknot, Iron Maiden (man achte auf die Performance der vierjährigen Carla im Vordergrund!), Black Sabbath, Sepultura, dem unvermeidlichen "Smoke on the Water" bis zu Pantera. Grandios!

Musica #3: YouTube Superstar
Aus YouTube sind schon einige Medienphänomene hervorgegangen. Angefangen vom Tagebuch-Fake Lonelygirl15, über den Skandal um Michael "Kramer" Richards, der in einem Comedy-Club einen rassistischen Ausfall produzierte, Tokio-Hotel-Fan Angie, Grup Tekkan bis zu Mina.

Das Internet im Allgemeinen und YouTube im Besonderen bieten eine Plattform für zu entdeckende Talente, wie z.B. die hervorragenden Tiger HiFi, Meral 5 aus Berlin, dem Schweizer Mixer EscuseE oder eben Julia Nunes. Die postet ihre selbstgemachten Lieder oder Coverversionen (wie z.B. Destiny's Child auf der Ukulele) im eigenen YouTube-Kanal.