Donnerstag, Mai 12, 2016
Sonntag, Mai 01, 2016
Der Mai
Erich Kästner: Der Mai
Im Galarock des heiteren Verschwenders,
ein Blumenzepter in der schmalen Hand,
fährt nun der Mai, der Mozart des Kalenders,
aus seiner Kutsche grüßend, über Land.
Es überblüht sich, er braucht nur zu winken.
Er winkt! Und rollt durch einen Farbenhain.
Blaumeisen flattern ihm voraus und Finken.
Und Pfauenaugen flügeln hinterdrein.
Die Apfelbäume hinterm Zaun erröten.
Die Birken machen einen grünen Knicks.
Die Drosseln spielen, auf ganz kleinen Flöten,
das Scherzo aus der Symphonie des Glücks.
Die Kutsche rollt durch atmende Pastelle.
Wir ziehn den Hut. Die Kutsche rollt vorbei.
Die Zeit versinkt in einer Fliederwelle.
O, gäb es doch ein Jahr aus lauter Mai!
Melancholie und Freude sind wohl Schwestern.
Und aus den Zweigen fällt verblühter Schnee.
Mit jedem Pulsschlag wird aus Heute Gestern.
Auch Glück kann weh tun. Auch der Mai tut weh.
Er nickt uns zu und ruft: "Ich komm ja wieder!"
Aus Himmelblau wird langsam Abendgold.
Er grüßt die Hügel, und er winkt dem Flieder.
Er lächelt. Lächelt. Und die Kutsche rollt.
Samstag, April 30, 2016
Samstag, April 23, 2016
Sonntag, April 17, 2016
Freitag, April 01, 2016
Mittwoch, März 30, 2016
If 5 year olds were running for president
Donald Trump on his feud with Ted Cruz: "I didn't start it." #GOPTownHall https://t.co/5IleC1wZS4 https://t.co/O71FnQPiYZ— CNN (@CNN) 30. März 2016
Donnerstag, März 24, 2016
Dienstag, März 15, 2016
Der Totenkult
Sehr gutes Interview mit der österreichischen Journalistin Petra Ramsauer im ZDF Kulturmagazin aspekte zur Dynamik des IS und seine Anziehung für Jugendliche.
Montag, März 14, 2016
Black Box BRD
Vor Weihnachten 2014 bat ihn ein alter Schulfreund den Fotografen Christian Werner, das Haus seines kurz
zuvor verstorbenen Großvaters zu fotografieren. Der Mann, der 80 Jahre
alt geworden war, hatte seine Frau um einige Jahre überlebt.
In seinem Haus hinterließ er die Spuren einer typisch provinziellen westdeutschen Nachkriegsbiografie in einer Anordnung persönlicher Dinge um sich herum. Christian Werner fotografierte das Haus an einem einzigen Tag, bevor es anschließend geräumt und vermietet wurde. Die dabei aufgenommene Motive, das gelb gekachelte Badezimmer, der Hobbykeller mit der Fototapete, die Zettelrolle – all diese Dinge sind mehr als bloße Besitztümer eines alten Ehepaares, sie erzählen die Geschichte eines Landes.
Im Kunstpalais Erlangen wird die dichte, traurig-schöne Fotoserie zum ersten Mal präsentiert – mit einer Auswahl von über 40 Aufnahmen.
In seinem Haus hinterließ er die Spuren einer typisch provinziellen westdeutschen Nachkriegsbiografie in einer Anordnung persönlicher Dinge um sich herum. Christian Werner fotografierte das Haus an einem einzigen Tag, bevor es anschließend geräumt und vermietet wurde. Die dabei aufgenommene Motive, das gelb gekachelte Badezimmer, der Hobbykeller mit der Fototapete, die Zettelrolle – all diese Dinge sind mehr als bloße Besitztümer eines alten Ehepaares, sie erzählen die Geschichte eines Landes.
Im Kunstpalais Erlangen wird die dichte, traurig-schöne Fotoserie zum ersten Mal präsentiert – mit einer Auswahl von über 40 Aufnahmen.
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