In Erinnerung und Würdigung der Opfer von Orlando singt der LONDON GAY MEN'S CHORUS Simon and Garfunkels "Bridge over Troubled Water"
Dienstag, Juni 14, 2016
Love is Love is Love: Lin-Manuel Miranda hält der Gewalt ein Sonett entgegen
Anstelle einer Dankesrede bei der Auszeichnung mit dem TONY-Award für die beste Komposition des Musicals HAMILTON trug Preisträger und Freestyle-Talent Lin-Manuel Miranda ein Sonett vor, dass den Schmerz und die Hoffnung angesichts des Terror-Anschlags von Orlando in bewegende Worte fasst.
"We chase the melodies that seem to find us
Until they’re finished songs and start to play
Until they’re finished songs and start to play
When senseless acts of tragedy remind us
That nothing here is promised, not one day.
That nothing here is promised, not one day.
This show is proof that history remembers
We lived through times when hate and fear seemed stronger;
We lived through times when hate and fear seemed stronger;
We rise and fall and light from dying embers, remembrances that hope and love last longer
And love is love is love is love is love is love is love is love
cannot be killed or swept aside."
cannot be killed or swept aside."
Montag, Juni 13, 2016
Deutschland 2 : 0 Ukraine
Wieder mal ein Fest - auch nach dem Abpfiff. Der preisgekrönte Liveticker von 11 FREUNDE:
20:51 Uhr
Die Viererkette: Hector, Mustafi, Boateng, Höwedes. Ich sag’s mal so: Die Anspannung steigt jetzt dann doch.
20:55 Uhr
Die Mannschaften sind im Tunnel. Stören Oliver Kahn dort in der Konzentration.
20:57 Uhr
Die Hymnen, zunächst die ukrainische, und am lautesten singt natürlich Vitali Klitschko mit. Axel Schulz fliegt beim Public Viewing am Ostseestrand vor Schreck die Fackelmann-Kappe von der Birne.
3.
Löw: »Boeteng kenn ich, aber wer zum Teufel ist der Typ da neben ihm?« Schneider: »Mustafi!« Löw: »Gesundheit. Steck mich bloß nicht an.«
5.
Ei der Daus: Die Ukrainer spielen, als hätten sie an der Autobatterie geleckt. Schuss von einem Mann, dessen Name sich durch die pure Kraft seiner Aktion auf seinem Trikot zu dem skurrilen Buchstabensalat »Konoplyanka« vermischt, doch dann: NEUER! Der beste Mensch aller Zeiten hält diesen Strahl mit einem Zwinkern. Hier die Zeitlupe: ;-)
14.
Gutes Zeichen: Aus Schweinsteigers Rio-Wundmahl tritt Blut.
32.
Khedira will offenbar schon in diesem Spiel Europameister werden, schießt aus allen Lagen. Welch ein Mann. Und Lena Gercke weint auf der Yacht eines Pro7-Bonzen leise in ihren Prosecco.
42.
Die Ukraine mit einem Angriff nach dem anderen. Boateng spielt inzwischen sowohl innen als auch auf rechts außen, hat Höwedes eben zum Bierholen geschickt.
46.
Anstoß für die Ukraine. Pariert von Neuer, der dann rückwärts zurück ins Tor joggt und sich dort wieder auf seinen Thron setzt.
61.
Die ukrainische Abwehrreihe ist so undurchlässig wie der Abfluss in einer Kiewer Jugendherberge.
71.
Angriff der Deutschen. Ein erschreckender Verdacht beschleicht uns: Können seine Mitspieler Götze vielleicht nicht sehen?
93.
Tor! Nein, mehr als das: Eine Offenbarung! Flanke Özil, und er sucht, wen er suchen muss, er findet, wen er finden muss: IHN! SCHWEINSTEIGER! Und der nimmt den Ball mit einem Dropkick, haut ihn rein, mit allem was er hat, mit seinen 123 Länderspielen, mit seinen Wunden, seinen Brüchen, mit seiner Unzerstörbarkeit, mit einem riesigen, wunderbaren TROTZDEM, er macht das 2:0, das wichtigste Tor seiner Karriere, und schon ist Poldi da, nimmt ihn auf die Schultern und trägt ihn zum Marienplatz, wo ihn Tausende empfangen und ihn zum König von Bayern ernennen, zum Präsidenten des FCB, zum besten Menschen aller Zeiten, und wir sind natürlich auch da und reißen uns die Klamotten vom Leib, um uns umgehend sein Antlitz auf den Rücken tätowieren zu lassen, von Doktor Müller Wohlfahrt, von wem sonst. Ist das herrlich, ist das herrlich. Läuft das Spiel eigentlich noch? Wen kümmert's?
20:51 Uhr
Die Viererkette: Hector, Mustafi, Boateng, Höwedes. Ich sag’s mal so: Die Anspannung steigt jetzt dann doch.
20:55 Uhr
Die Mannschaften sind im Tunnel. Stören Oliver Kahn dort in der Konzentration.
20:57 Uhr
Die Hymnen, zunächst die ukrainische, und am lautesten singt natürlich Vitali Klitschko mit. Axel Schulz fliegt beim Public Viewing am Ostseestrand vor Schreck die Fackelmann-Kappe von der Birne.
3.
Löw: »Boeteng kenn ich, aber wer zum Teufel ist der Typ da neben ihm?« Schneider: »Mustafi!« Löw: »Gesundheit. Steck mich bloß nicht an.«
5.
Ei der Daus: Die Ukrainer spielen, als hätten sie an der Autobatterie geleckt. Schuss von einem Mann, dessen Name sich durch die pure Kraft seiner Aktion auf seinem Trikot zu dem skurrilen Buchstabensalat »Konoplyanka« vermischt, doch dann: NEUER! Der beste Mensch aller Zeiten hält diesen Strahl mit einem Zwinkern. Hier die Zeitlupe: ;-)
14.
Gutes Zeichen: Aus Schweinsteigers Rio-Wundmahl tritt Blut.
32.
Khedira will offenbar schon in diesem Spiel Europameister werden, schießt aus allen Lagen. Welch ein Mann. Und Lena Gercke weint auf der Yacht eines Pro7-Bonzen leise in ihren Prosecco.
42.
Die Ukraine mit einem Angriff nach dem anderen. Boateng spielt inzwischen sowohl innen als auch auf rechts außen, hat Höwedes eben zum Bierholen geschickt.
46.
Anstoß für die Ukraine. Pariert von Neuer, der dann rückwärts zurück ins Tor joggt und sich dort wieder auf seinen Thron setzt.
61.
Die ukrainische Abwehrreihe ist so undurchlässig wie der Abfluss in einer Kiewer Jugendherberge.
71.
Angriff der Deutschen. Ein erschreckender Verdacht beschleicht uns: Können seine Mitspieler Götze vielleicht nicht sehen?
93.
Tor! Nein, mehr als das: Eine Offenbarung! Flanke Özil, und er sucht, wen er suchen muss, er findet, wen er finden muss: IHN! SCHWEINSTEIGER! Und der nimmt den Ball mit einem Dropkick, haut ihn rein, mit allem was er hat, mit seinen 123 Länderspielen, mit seinen Wunden, seinen Brüchen, mit seiner Unzerstörbarkeit, mit einem riesigen, wunderbaren TROTZDEM, er macht das 2:0, das wichtigste Tor seiner Karriere, und schon ist Poldi da, nimmt ihn auf die Schultern und trägt ihn zum Marienplatz, wo ihn Tausende empfangen und ihn zum König von Bayern ernennen, zum Präsidenten des FCB, zum besten Menschen aller Zeiten, und wir sind natürlich auch da und reißen uns die Klamotten vom Leib, um uns umgehend sein Antlitz auf den Rücken tätowieren zu lassen, von Doktor Müller Wohlfahrt, von wem sonst. Ist das herrlich, ist das herrlich. Läuft das Spiel eigentlich noch? Wen kümmert's?
Sonntag, Juni 12, 2016
"We all have a Ali story! - Bill Clinton's Eulogy for Muhammad Ali
In seiner Rede bei der Trauerfeier für Muhammad Ali zeigt der ehemalige US-Präsident Bill Clinton einmal mehr, dass er im Alter immer mehr ein wichtiger Wegweiser für die großen Fragen jenseits des Klein-Klein des Alltagsfragen der (Welt)Politik, mit denen er sich auch immer noch engagiert befasst - und dass er einer der begabtesten Redner unserer Zeit ist.
"I think he decided something I hope every young person here will decide. I think he decided very young, to write his own life story. I think he decided, before he could possibly have worked it all out, and before fate and time could work their will on him, he decided he would not be ever be disempowered.
He decided that not his race nor his place, the expectations of others, positive negative or otherwise would strip from him the power to write his own story (...)
and how to live with the consequences of acting on what he believed. A lot of people make it to steps one and two, and still just can’t quite manage living with the consequences of what he believed. In the second half of his life, he perfected gifts that we all have, every single solitary one of us have gifts of mind and heart. It’s just that he found a way to release them in ways large and small.
In the end, besides being a lot of fun to be around and basically a universal soldier for our common humanity, I will always think of Muhammad as a truly free man of faith. And, being a man of faith, he realized he would never be in full control of his life. Something like Parkinson’s could come along. But being free, he realized that life still was open to choices. (...) He refused to be imprisoned by a disease that kept him hamstrung longer than Nelson Mandela was kept in prison in South Africa. (...)
So I ask you to remember that. We all have an Ali story. It’s the gift we all have that should be most honored today, because he released them to the world, never wasting a day that the rest of us could see anyway, feeling sorry for himself because he had Parkinson’s. Knowing that more than three decades of his life would be circumscribed in ways that would be chilling to the naked eye, but, with a free spirit, it made his life bigger not smaller, because other people, all of us unlettered, unschooled, in the unleashing said well would you look at that look at that;
may not be able to run across the ring anymore, may not be able to dodge everybody and exhaust everybody anymore, and he’s bigger than ever, because he is a free man of faith sharing the gifts we all have.
We should honor him by letting our gifts go among the world as he did. God bless you my friend, go in peace."
Freitag, Juni 10, 2016
Wenn Geschwister trauern - ZDF-Reportage "Das Zimmer meines Bruders"
In der hervorragenden Reportage- Reihe 37 GRAD des ZDF lief dieser Tage ein Film über ein besonderes Thema: Wie geht es Kindern, wenn ihr Bruder oder ihre Schwester stirbt?
Der Film "Das Zimmer meines Bruders" zeigt, dass die Eltern oft viel Mitgefühl und Unterstützung erhalten. Die Geschwister kommen indes mit ihrer Trauer und ihrer Hilflosigkeit dabei manchesmal zu kurz: Weil die trauernden Erwachsenen mit sich selbst beschäftigt oder weil sie überfordert sind. Weil sich nicht wissen, was und wie sie es sagen , was sie machen sollen.
Der Film portraitiert sehr einfühlsam und schön fotografiert zwei Familien und deren Schicksal. Die Kinder, Tom, 16, und Nadine, 18, erzählen sehr klar und berührend über ihre Trauer, den Eindruck, stark sein zu müssen und die Familie zu stützen und ihren Weg, mit der Trauer umzugehen. Auch die erwachsenen sprechen sehr offen - über die eigene Überforderung. Toms Großmutter etwa hat, als sie die Nachricht von Toms Schwester erreichte, viele Menschen, Bekannte und Verwandte angerufen und informiert - während Tom sich alleingelassen fühlte. Heute erzählt die Großmutter im Gespräch von ihrer Scham, die sie empfindet, in der Krisensituation so überfordert gewesen zu sein, dass sie Tom nicht getröstet hat. Sehr, sehr bewegend.
Der Film (knapp 30 Minuten) ist in der Mediathek des ZDF noch abrufbar.
Der Film "Das Zimmer meines Bruders" zeigt, dass die Eltern oft viel Mitgefühl und Unterstützung erhalten. Die Geschwister kommen indes mit ihrer Trauer und ihrer Hilflosigkeit dabei manchesmal zu kurz: Weil die trauernden Erwachsenen mit sich selbst beschäftigt oder weil sie überfordert sind. Weil sich nicht wissen, was und wie sie es sagen , was sie machen sollen.
Der Film portraitiert sehr einfühlsam und schön fotografiert zwei Familien und deren Schicksal. Die Kinder, Tom, 16, und Nadine, 18, erzählen sehr klar und berührend über ihre Trauer, den Eindruck, stark sein zu müssen und die Familie zu stützen und ihren Weg, mit der Trauer umzugehen. Auch die erwachsenen sprechen sehr offen - über die eigene Überforderung. Toms Großmutter etwa hat, als sie die Nachricht von Toms Schwester erreichte, viele Menschen, Bekannte und Verwandte angerufen und informiert - während Tom sich alleingelassen fühlte. Heute erzählt die Großmutter im Gespräch von ihrer Scham, die sie empfindet, in der Krisensituation so überfordert gewesen zu sein, dass sie Tom nicht getröstet hat. Sehr, sehr bewegend.
Der Film (knapp 30 Minuten) ist in der Mediathek des ZDF noch abrufbar.
Donnerstag, Juni 09, 2016
Dienstag, Juni 07, 2016
President Trump loves his fabulous nuclear war, ok?!
Comedian Dana Carvey about developing his Impression of President Trump - if he starts WORLD WAR III, we will be sittin in our bunkers, he still will be selling us circuit TV. "..we had a fabulous nuclear war ..ok? Tremendous nuclear war..ok?.."
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