Samstag, März 09, 2013

Folgerichtig

Die Vita von Nadja "Naddel" Abd El Farrag ist Lyrik vom Feinsten. Hier reiht sich Höhepunkt an Höhepunkt, jeder Schritt nur die konsequente Fortsetzung des Vorangegangenen, etwa Moderation des Trash-Erotik-Magazins PEEP und anschließender Arbeit als Altenpflegerin, auf die logischerweise die Veröffentlichung eines Kochbuchs folgt. Der Gipfel ist folgerichtig das "Promiboxen" auf Pro7.

Incredible!

Donnerstag, März 07, 2013

Faustregel

Wagner wie so oft großartig im Kleinen: "Was ich eigentlich sagen will ist: Reich sein ist besser, arm sein ist scheiße."

Water makes Money

So funktioniert Parteienlogik: Wenn Anträge von DIE LINKE kommen, werden sie per se von CDU/CSU abgelehnt, die SPD, weil sie nicht Fisch nicht Fleisch ist, wenn es um LINKEs geht, enthält sich. Scheinbar lesen nur die Grünen die Anträge inhaltlich durch und prüfen inhaltliche Zustimmungsfähigkeit. 


So stimmten sie bei dem Antrag der LINKEN, demzufolge der Bundestag feststellen möge, dass Wasser ein Menschenrecht und öffentliches Gut sei mit JA.

FDP, CDU/CSU haben nahezu komplett mit NEIN gestimmt. Einzig Peter Gauweiler hat den Antrag befürwortet. 




Mit dem Thema der Ökonomisierung des Wassers befasste sich der kürzlich auf ARTE ausgestrahlte Dokumentarfilm "WATER MAKES MONEY". Die in dem Film für ihre Praktiken kritisierten Großkonzerne setzten sich mit Klagen zur Wehr.

Donnerstag, Februar 28, 2013

Film hard


In SPIEGEL Online (oder heißt es "auf"?) SPIEGEL Online faselt Til Schweiger über seine neue Rolle im TATORT grandiosen Dünnpfiff:
"(...) ich finde, uns ist mit unserem "Tatort" im deutschen Fernsehen etwas völlig Neuartiges geglückt. Wir haben mit dem Erzählmuster gebrochen. In der Regel gibt es am Anfang eine Leiche, dann wird ermittelt, wer war der Täter? Bei uns gibt es gleich zu Anfang drei Tote. In einem Akt der Selbstverteidigung erschießt Tschiller eine Bande von Mädchenhändlern. Drei Tote in den ersten Minuten, das ist eine Revolution. Ich als Zuschauer will so etwas sehen"

Geteiltes Leid



Samstag, Februar 23, 2013

Wochenende!

Jamie Lidell - You Naked (taken from self-titled album 'Jamie Lidell' out Feb 18/19) from Warp Records on Vimeo.

"Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen!"

Was das Hauskonzert im 19. Jahrhundert war, ist heute YOUTUBE - behauptet DIE DINGS. Der Musikstudent Felix Pätzold führte in seiner WG sogar das komplette Weihnachtsoratorium von Dirk Bach auf:
"Jemand hat das WG-Konzert gefilmt und das Video bei YouTube hochgeladen. (...) Bei Minute 24:50 des Videos, nach dem Schlussakkord von "Ach mein herzliebes Jesulein", geht dem Orchester der Alkohol aus. Die Fensterscheiben sind beschlagen. "Bierkette!", ruft ein Tenor. Aus dem Flur werden volle Flaschen nach hinten gereicht und gegen leere getauscht. Die Köpfe der Trompeter glühen, von den Scheiben rinnt das Kondenswasser. Die Sänger fächeln sich Luft zu, sie haben rote Wangen und verschwitzte Haare. Sie sehen glücklich aus und ein bisschen betrunken. "Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen", singen sie."

Donnerstag, Februar 21, 2013

You Can't be my Girl!

Der Musiker Darwin Deez dachte sich: Wozu selbst ein Musikvideo drehen, wenn es doch die schönsten Szenen bereits in diversen Stockvideo-Archiven gibt. Dort findet man für kleines Geld die schönsten Symbolbilder, aus denen Unternehmen regelmäßig ihre Präsentationsfilme bauen. Und zwar in HD!

Step 2: Greenscreen aufziehen und sich selbst in das Cheese-Feuerwerk einbauen.Fertig ist das Meisterwerk.

Darwin Deez "You Can't Be My Girl" from Keith Schofield on Vimeo.

Mama, Papa, Dada



Danke, Deutschlandfunk, dass Du die Interviews aus den Informationen am Morgen, gnadenlos transkribierst und unverändert wie gesagt auf Deine Internetseite setzt. So entstehen wunderbare Dokumente des Dadaismus. In Fall des Interviews CDU Abgeordneten NorbertG(r)eis zur Adotption in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften: Mamaismus

"Also ich glaube schon, dass es für das Kind besser ist, wenn es in einer Partnerschaft zusammen lebt, wo Mann und Frau ist, wo Vater und Mutter ist. Ich glaube nicht, dass das ganz und gar dem Wesen des Kindes entspricht, dass es zur Mama "Mama" sagt und zu der Partnerin auch "Mama" sagt, oder wenn es zur Mama "Mama" oder zum Papa "Papa" sagt. Ich halte das nicht für naturgemäß. Da bin ich schon der Meinung, dass normalerweise ein Kind aufwachsen sollte mit Vater und Mutter, auch im Adoptionsverhältnis."