Montag, Dezember 29, 2008

Selbsteinschätzung

"Secretary of State Condoleezza Rice said that despite President Bush's low approval ratings, people will soon "start to thank this president for what he's done. So we can sit here and talk about the long record, but what I would say to you is that this president has faced tougher circumstances than perhaps at any time since the end of World War II, and he has delivered policies that are going to stand the test of time," Rice said in an interview that aired on CBS' "Sunday Morning." (CNN)

"I think we have managed to keep the country safe," Rice said. "I think we've stood for freedom and liberty as something that every man, woman and child should enjoy. And I think we've built a lot of very good relationships around the world that are serving us very well in some of the most difficult challenges of all time." (CBS)

Freitag, Dezember 26, 2008

Ohrenkuss

In der Süddeutschen lobt Wiglaf Droste das seit zehn Jahren von Menschen mit Down-Syndrom hergestellte Magazin "Ohrenkuss": "Wo Filmfeuilletonisten quälend lange PR-Arien über angebliche Phänomene singen, braucht Julian Göpel nur ein paar Sätze. Über James Bond sagt er, was zu sagen ist: "Er ist reich. Er wohnt immer in einem großen Hotel mit einer Bar und mit einem Schwimmbad. Und er ist Agent 007 und sieht gut aus. Und das finde ich toll. Er verfolgt die Verbrecher und fährt Sportwagen mit und bekommt auch Frauen ins Bett. Das finde ich super." Welcher Filmkritiker würde das so schreiben?" (SZ)

Video Game Nerd

An Weihnachten wechselt nicht zuletzt elektronisches Spielzeug die Besitzer. Dabei sind die Schenkenden gegenüber den Beschenkten oftmals im Wissensnachteil: Welches Computerspiel kommt an und ist pädagogisch wenigstens nicht bedenklich - so bescheiden sei der Anspruch formuliert? Zum Glück gibt es den Video Game Nerd, der sich passend zur Weihnachtszeit speziell mit Bibel-Spielen beschäftigt hat. (Mit Dank an JP)

Dienstag, Dezember 23, 2008

Wunschzettel

"Der Autorin Charlotte Roche würde ich unter dem Christbaum in den Arsch treten."
FJ Wagner über seine Weihnachtswünsche

Montag, Dezember 22, 2008

Die Wahrheit stirbt an ihrer medialen Wiederholung

In der Zeit beschäftigt sich Thomas Assheuer mit dem Phänomen, dass trotz in immer intensiverem Nachrichtenstakkato eintreffender Hiobsbotschaften die Menschen sich an die Krisenmeldungen gewöhnen wie an einen Tinnitus. Man weiß, dass die Umwelt den Bach runter geht, die Wirtschaft kollabiert, es immer mehr Armut bei gleichzeitig exzessivem Reichtum gibt - und dennoch machen Boris Beckers SMS-Teenie-Beziehungen länger Schlagzeilen, als die politische Krisen und Umweltkatastrophen."Überall in der Gesellschaft herrscht informierte Apathie und unheimliche Gelassenheit, und der Glühweinverkauf auf Weihnachtsmärkten zeigt eine erfreuliche Tendenz: Es geht aufwärts" (Zeit)

Assheuers These: Die einander permanent überbietende Darstellung von Krisen und Katastrophen in den Medien führt zur Abstumpfung und Widerwillen.

" [...] die Dauerkommunikation der Krise nimmt ihr die erkenntnisfördernde Wucht. Dieselben Medien, die die Katastrophe ausmalen und dem »Denken der Frist« Raum geben, schwächen sie zugleich. Warum? Weil jeder Schock, den die Medienmaschine in ikonografischer Verdichtung ins Bild setzt, durch seine unablässige Wiederholung entschärft wird. [...] Ganz ähnlich die Bilder von der Eisbärmutter, die mit ihren Jungen auf einer Scholle einem traurigen Ende entgegentreibt. Die serielle Monotonie, mit der die Apokalypse ins kollektive Bewusstsein eingebrannt wird, betäubt den Schrecken, vor dem sie warnen will. Drastischer gesagt: Die Wahrheit stirbt an ihrer medialen Wiederholung." (Die Zeit)

Samstag, Dezember 20, 2008

"Wenn so'n geiler Film so fertig gemacht wird!"

Til Schweiger hat einen Film gemacht. Und die Süddeutsche findet ihn nicht gut.

"Die Zündschnüre der Gags sind ellenlang, das Feuer kriecht daran entlang und vergisst unterwegs seine Bestimmung. Eigentlich sagt Ritter Lanzes füllig-gewellte Prinz-Eisenherz-Perücke, eine Hommage an die Frisur der amtierenden Kanzlerin, schon alles: eher peinlich als komisch. Eine Möchtegern-Ritterfilm-Parodie, gefertigt nach Schweigers Bekenntnis: "Flache Sachen funktionieren immer. Kopf gegen Eisengitter - das ist ein garantierter Lacher."" (SZ)

Freitag, Dezember 19, 2008

Unvermeidlich



Frohes Fest!

Hund als Ratte

"All diese Dinge, Hund als Ratte, unreiner Schuh sind für mich fremd. Raus aus Irak, weg von den Schuhen."

FJ Wagner

Donnerstag, Dezember 18, 2008

Handfest

Spiegel: Vermissen Sie die Bundesliga?
Legat:
Ich würde den Jungs gern noch mal zeigen, was ein Zweikampf ist.

Selbstbewusst

"Wir hatten in den erfolgreichen siebziger Jahren große Spieler, die vom Charakter her urdeutsch waren, aber auf dem Platz auch Ideen und Kreativität entwickelten: Beckenbauer, Müller, Breitner, Heynckes, Wimmer, ich selbst, Overath, Grabowski oder Hölzenbein."
Günther Netzer